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Fische artgerecht und sicher transportieren

Fischtransportsysteme

Für den Transport von lebenden Fischen benötigt man entsprechende Ausrüstung, damit die Fische möglichst stressfrei und problemlos die Transportzeit überstehen. Neben den speziell für diesen Zweck entwickelten Fischtransportbehältern gehört auch die passende Sauerstoffversorgung zum notwendigen Equipment.

Die Wahl der Größe des Transportbehälters hängt unter anderem von der gewünschten Menge der zu transportierenden Fische, von der Fischart, von der Wassertemperatur und von der Transportdauer ab.

Als Faustformel kann man bei Speiseforellen mit 75 % Wasser und 25 % Fischen rechnen, dies ergibt zum Beispiel bei einem 600-Liter-Behälter einen maximalen Besatz von 150 kg (bei 10 Grad Wassertemperatur).

Der maximale Besatz ist immer nur bei Verwendung von Sauerstoff und einem feinporig gelochten Sauerstoff-Ausströmer möglich. Bei Verwendung von Luft statt Sauerstoff (mittels Membranpumpen) verringert sich die mögliche Transportmenge. Bei Karpfen ist ein höherer Besatz möglich (Beispiel: Behälter 800 Liter – Besatz Speiseforellen bei Einsatz von Sauerstoff max. 200 kg, bei Einsatz von Luft max. 125 kg – Karpfentransport mit Sauerstoff max. 300 kg).

Bei Einsatz von Sauerstoff benötigt man einen Druckminderer für die Flasche, mit welchem der Flaschendruck auf ca. 3,5 Bar reduziert wird. Mit einem Sauerstoffschlauch wird der Sauerstoff in den Ausströmer im Behälter geleitet. Zwischen Sauerstoffflasche und Ausströmer sollte noch ein Sauerstoff-Durchflussmesser montiert werden.

Hiermit lässt sich die Sauerstoffmenge für den Transportbehälter auf den wirklichen Besatz einstellen. Beim Transport benötigt man für 100 kg Speiseforellen 2 Liter Sauerstoff pro Minute (bei 10 Grad Wassertemperatur). Bei einem Besatz von 200 kg wird die Durchflussmenge somit auf 4 Liter eingestellt.